Resümee der Klausurtagung des Landesfrauenrates am 19./20.2.2018

Fast genau eine Woche ist es nun her, dass die diesjährige Klausurtagung des Landesfrauenrates in Stralsund stattfand. Nach zwei intensiven Tagen nahmen sich die Organisatorinnen Zeit, die Ergebnisse zu sortieren. Inhaltlich sei es eine der besten Klausuren der letzten Jahre gewesen, hieß es aus Teilnehmerinnenkreisen. Unter anderem sei es gelungen, sich gemeinsame Positionen zu Themen wie Neustrukturierung der Beratungslandschaft in Vorpommern-Greifswald, den Auswirkungen des Bundesteilhabegesetz auf Mecklenburg-Vorpommern und dem KiFöG zu erarbeiten. Außerdem gab die Klausurtagung Raum, sich einmal mehr grundsätzlich mit dem Thema Feminismus / Antifeminismus auseinanderzusetzen – geprägt von den öffentlichen Debatten der letzten Wochen und Monate – das Interesse am Austausch darüber war dementsprechend groß. „Für den LFR ist wichtig, zu zeigen, dass die Herstellung von Chancengleichheit und einer geschlechtergerechten Gesellschaft – die ja Ziel feministischer Arbeit ist – allen Frauen und Männern zugute kommt und ihre Lebenssituation verbessert – ganz gleich, ob es um gerechte Bezahlung von Frauen und Männern, um gleiche Bildungschancen, um den Abbau von Armutsrisiken oder ungerechte Erwartungen geht, wie ‚man oder frau gefälligst sein soll'“, lautete das Resümee der Geschäftsführerin des LFR, Claudia Kajatin, nach vielen geführten Gesprächen.